Umwelt, Klimaschutz

Klimaschutz jetzt!

Martin Staudinger in der freien Natur / Umweltschutz / Klimaschutz
Bild: (c) Marcel Mayer

Die SPÖ geht in die Offensive: In der Umweltpolitik und im Klimaschutz muss jetzt gehandelt werden. Sonst ist es zu spät.

SPÖ-Chef Martin Staudinger hat dazu eine klare Haltung: „Auch unsere Kinder haben das Recht auf ein Leben in einer intakten Umwelt. Daher müssen wir handeln, und zwar jetzt.“ Gemeinsam mit dem EU-Kandidaten Nathaniel Heinritz stellt er fest: „Wir sind die erste Generation, die von den Auswirkungen des Klimawandels betroffen ist; und die letzte Generation, die etwas dagegen unternehmen kann. Es ist fünf vor 12!“ Das ist auch eine der wichtigsten Botschaften von Nathaniel Heinritz bei der kommenden EU-Wahl. 

Auswirkungen auf Vorarlberg

Die Auswirkungen der Klimakrise sind auch für Vorarlberg bedeutsam. „Der Wohlstand in Vorarlberg hat auch mit dem gut funktionierendem Tourismus zu tun. Aber ab dem Moment, an dem wir auf 2.000 Höhenmetern auch im Winter eine Temperatur von zwei Grad plus haben, bringen uns die besten Schneekanonen nichts mehr“, warnt Nathaniel Heinritz.

Die Systemfrage stellen

Gute Klimapolitik greift nur dann, wenn das System hinterfragt wird. „Es ist gut und richtig, wenn wir alle unser individuelles Handeln im Sinne der Umwelt ändern. Das alles ist aber nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Wir müssen die Art und Weise ändern, wie Energie produziert wird, welche Verkehrsinfrastruktur auf- und ausgebaut wird und welche Produkte überhaupt erst in den Handel kommen“, so Staudinger. Es ist daher wichtig, immer das große Ganze im Auge zu behalten und sich nicht in zu detaillierten Einzelmaßnahmen zu verlieren.

Klimaschutz ist Zukunftspolitik

Für die SPÖ steht fest: Klimapolitik ist Zukunftspolitik. Er unterstützt daher auch die Jugendproteste unter dem Titel „Fridays For Future“. Die Klimapolitik muss die Kurve kriegen. Sonst ist es zu spät.

Mit diesen konkreten Vorschlägen möchte die SPÖ die Klimawende herbeiführen:

  • Glyphosat in Vorarlberg aus dem Verkehr ziehen
  • Busflotte des Verkehrsverbundes auf Elektroantrieb umstellen
  • Europaweiter Ausstieg aus Braunkohle als Energieerzeuger
  • Massive Investitionen in den Ausbau der Bahn-Infrastruktur
  • Steuerschlupflöcher für Klimasünder und Großkonzerne schließen, um Klimawende zu finanzieren