Umwelt, Tierschutz, Kälbertransporte

Tierschutz: Für einen Systemwechsel

Martin Staudinger blickt über den Bodensee.
Martin Staudinger Bild: (c) Marcel Mayer

Eine Frage der Verantwortung gegenüber Tieren und Natur.

Die SPÖ fordert nach der neuerlichen Veröffentlichung eines Viehtransport-Skandals einen Systemwechsel in der Vorarlberger Landwirtschaft.

„Jedes Tier hat das Recht auf ein Leben ohne Leid und Qual. Doch die Regelmäßigkeit an Tierquälerei-Fällen in Vorarlberg hat offenbar System. Daher braucht es einen Systemwechsel. Viehzucht darf nicht zu Tierquälerei führen“,

findet SPÖ-Landesvorsitzender Martin Staudinger klare Worte.

Tierschutz: Taten setzen

SPÖ-Tierschutzsprecherin Gabi Sprickler-Falschlunger unterstützt den Vorschlag Staudingers. Sie nimmt den zuständigen Landesrat Christian Gantner in die Pflicht; dieser müsse endlich Verantwortung übernehmen und Taten setzen: „Er hat jetzt lang genug nur zugesehen und beschwichtigt. Ich bin der Meinung, dass es jetzt reicht. Ein Landesrat muss Entscheidungen treffen, und ich erwarte mir eine Entscheidung zugunsten der Tiere.“ Es gehe darum, die Landwirtschaft in Vorarlberg neu auszurichten.

Landwirtschaft neu ausrichten

„Vorarlberg ist stark von Milchwirtschaft geprägt. In der Zucht werden natürlich auch männliche Kälber geboren, die keine Milch geben. Sie sind in der landwirtschaftlichen Struktur Vorarlbergs daher überflüssig. Damit beginnt die Misere: Die meisten von ihnen werden ein Fall für den Tiertransport.“  Es brauche daher Strategien für eine Umstrukturierung der Landwirtschaft, so Gabi Sprickler-Falschlunger. Bis es soweit sei, müsse er dafür sorgen, dass die Betrügereien bei den Tiertransporten ein für allemal beendet werden.

„Als Menschen haben wir Verantwortung gegenüber unserer Umwelt und den Tieren. Dieser Verantwortung müssen wir gerecht werden“, so Martin Staudinger.