Verkehr, Sicherheit, Abbiegeassistent

Verpflichtender Abbiegeassistent kommt!

Verkehr: Martin Staudinger auf einer vielbefahrenen Straße
Bild: (c) Marcel Mayer

Staudinger: Gute Regelung, die Leben rettet

Ab 2022 müssen alle neuen LKWs mit Abbiegeassistenten ausgerüstet sein. SPÖ-Chef Dr. Martin Staudinger war lange der einzige Vorarlberger Politiker, der sich aktiv dafür eingesetzt hat. Er unterstützt diese Entscheidung der EU. „Wir müssen alles dafür tun, die Straßen sicherer zu machen. Abbiegende LKWs sind vor allem für Fußgänger und Radfahrer eine große Gefahrenquelle. Besonders oft betroffen sind Kinder. Vor allem für sie können Abbiegeassistenten zum Lebensretter werden. Ich freue mich, dass die EU hier eine klare Entscheidung getroffen hat“, so Staudinger.

EU-weite Lösung ist ein großer Vorteil für Vorarlberg

Gerade aus Vorarlberger Sicht ist eine EU-weiten Regelung ein großer Vorteil. „Wir leben direkt an mehreren Staatsgrenzen. LKWs aus allen Ländern fahren durch und nach Vorarlberg. Eine EU-weite Regelung ist viel sinnvoller als eine, die nur in Österreich gilt“, erklärt Staudinger. Dennoch dürfe das nicht als Ausrede verwendet werden, nicht selbst für mehr Verkehrssicherheit aktiv zu werden.

Abbiegeassistent: Nicht bis 2022 warten

Staudinger schlägt deshalb vor, dass das Land Vorarlberg beim eigenen Fuhrpark nicht darauf wartet, bis das Gesetz in Kraft tritt. „Ich glaube, dass die öffentliche Hand eine besondere Verpflichtung hat und auch wirklich mit gutem Beispiel vorangehen kann“, erklärt Staudinger seinen Standpunkt. Alle Busse des Vorarlberger Verkehrsverbundes sollten daher bereits jetzt mit einem Abbiegeassistenten ausgerüstet werden. Nicht nur Neufahrzeuge sondern auch jene, die bereits im Einsatz sind, schlägt Staudinger vor.