Verkehr, Sicherheit, Abbiegeassistent

Zunehmende Unterstützung für Abbiegeassistenten

Verkehr: Martin Staudinger auf einer vielbefahrenen Straße
Bild: (c) Marcel Mayer

Zuspruch aus Wirtschaft und Politik

Vor einigen Monaten kam es zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein abbiegender LKW in Wien ein Kind überrollt hat. Das Kind war auf der Stelle tot. Der Fall steht exemplarisch für viele weitere tragische Unfälle, die durch abbiegende LKWs verursacht werden. Um die Straßen sicherer zu machen, hat SPÖ-Chef Martin Staudinger bereits im Februar eine Initiative für Abbiegeassistenten in Vorarlberg vorgeschlagen.

„Mir ist es wichtig, dass wir bei bedeutenden Entscheidungen nicht auf Wien oder Brüssel warten. Alles, was wir in Vorarlberg selbst verbessern können, soll getan werden. Deshalb habe ich die Idee ins Spiel gebracht, den landeseigenen Fuhrpark und die Stadt- und Landbusflotte bereits jetzt mit Abbiegeassistenten auszustatten“,

erklärt der Sozialdemokrat. Zudem hat er auch Vorarlbergs Frächter und Unternehmen darum gebeten, bereits vor der gesetzlichen Frist Assistenzsysteme zu verwenden.

Lob für Vorreiterrolle der Firma Blum

Beide Appelle scheinen zunehmend Unterstützung zu finden, freut sich Staudinger. So hat der Vorarlberger Beschlägehersteller Blum verkündet, noch diesen Sommer seine gesamte Flotte mit Abbiegeassistenten auszustatten. „Ich gratuliere dem Unternehmen zum Mut zu dieser Vorreiterrolle. Dieser Innovationsgeist es, der Vorarlbergs Wirtschaft prägt: Nicht zögern, abwinken und abwarten, sondern innovativ sein und handeln.“

Zuspruch steigt

Heute konnten auch die Grünen als Unterstützungspartner gewonnen werden. „Ich freue mich sehr, dass wir in dieser wichtigen Angelegenheit Zuspruch erhalten.“ Um eine Umsetzung zu erreichen, bittet Staudinger auch die weiteren Parteien um ihre Zustimmung:

„Ich bin mir sicher, dass wir hier über alle Parteigrenzen hinweg dasselbe Ziel haben: Dass unsere Straßen sicherer werden. Denn entscheidend ist dabei nicht, von wem die Idee kommt – sondern dass sie Leben rettet.“