Klimaschutz, #FridaysForFuture

Vorarlberg ruft Klimanotstand aus

Martin Staudinger
Martin Staudinger Bild: (c) Marcel Mayer

Starkes Bekenntnis zu Forderungen von „Fridays For Future“.

Im Zuge der heutigen Landtagssitzung wurde heute der Klimanotstand für Vorarlberg ausgerufen. Unterstützt wurde die Initiative neben der SPÖ auch von ÖVP, Grünen und NEOS, lediglich die FPÖ war dagegen. Staudinger:

„Das ist ein klares Bekenntnis, dass der Klimawandel ernstgenommen wird. Und es ist ein Zeichen an die jungen Aktivisten von ‚Fridays For Future‘, dass ihre Anliegen von der Politik gehört und anerkannt werden.“

SPÖ-Chef Staudinger war bei den Kundgebungen der Bewegung dabei. Jetzt dürfe man nicht dabei stehenbleiben, denn mit dem heutigen Beschluss sei vor allem eine wichtige Grundlage für weitere konkrete Klimaschutzmaßnahmen geschaffen worden.

Ein weiterer Schritt für Klimaschutz

Landtagsabgeordnete Manuela Auer erklärt, dass es sich dabei vor allem um einen Erfolg von SPÖ und NEOS handelt. „Auf gemeinsame Initiative von SPÖ und NEOS haben wir es geschafft, dass der ‚Klimanotstand‘ wie ursprünglich geplant im Antrag erhalten bleibt. Davon haben wir dann auch ÖVP und Grüne überzeugt, die eigentlich davon absehen wollten. Als Kompromiss haben wir uns auf den englischen Begriff ‚Climate Emergency‘ geeinigt“, so Manuela Auer.

„Im Vordergrund steht das Ziel des Klimaschutzes. Diesem sind wir mit dem heutigen Tag einen Schritt nähergekommen“,

freut sich die Sozialdemokratin.