Grenzen im Rheintal abbauen

SPÖ-Chef Staudinger unterstützt die Idee einer grenzüberschreitenden strukturierten Zusammenarbeit

„Der Rhein soll uns nicht trennen, sondern verbinden. Wie das Schweizer Rheintal, ist auch Vorarlberg am Rande des jeweiligen Staates, gemeinsam sind wir jedoch, auch gemeinsam mit Liechtenstein eine starke Region, die eine relevante Größe an Bevölkerung, Wirtschaft und Kulturraum hat“, so der SPÖ-Landesparteivorsitzende Martin Staudinger. Er unterstützt deshalb die Idee einer grenzüberschreitenden strukturierten Zusammenarbeit.

Ganzheitliche Herangehensweise

Dies erfordere eine ganzheitliche Herangehensweise an den Standort durch Verwaltung, Raumplanung und Mobilität, so Martin Staudinger weiter. Das sollte grenzüberschreitend ausgeführt werden, denn das Rheintal und die Bodenseeregion gehören zusammen.

Verkehrsinfrastruktur ausbauen

Dazu gehören verbindende Verkehrstrassen, sowohl im Straßennetz, Stichwort S18, als auch dem Bahnnetz. Im Norden, das Zürich mit München im Fernverkehr verbindet. Ebenso im Norden, das uns dichteren Nahverkehr in Lustenau, Hard und Lauterach ermöglicht. Im Süden das Projekt FL.A.CH, das unsere Pendler rascher in die Betriebe in Liechtenstein und der Schweiz bringt. Auch der Flughafen Altenrhein, den wir Vorarlberger fast mehr haupt- als mitnutzen, gehört dazu.

Wissenschaft und Bildung ermöglichen

Weitere Schwerpunkte ist eine Kooperation im Hochschulbereich, mit dem Ziel einer Universität Vorarlberg. Dazu Martin Staudinger abschließend: „Jegliche Barrieren zum Nachteil der Bevölkerung, der Pendler und Studierenden, die durch Staatsgrenzen entstehen, sollten überwunden werden. Genauso, wie es innerhalb der EU schon in vielen Bereichen erfolgt ist. In regionaler Kooperation der Politik kann hier entscheidendes bewegt werden.“