Umwelt, Glyphosat

Frei von Glyphosat: SPÖ lässt Biogärten erblühen

Martin Staudinger blickt über den Bodensee.
Martin Staudinger Bild: (c) Marcel Mayer

Glyphosatverbot macht aus allen Vorarlberger Gärten echte Biogärten

Auf Initiative von Martin Staudinger und der SPÖ werden Vorarlbergs Gärten jetzt zu Bio-Gärten. Denn der SPÖ-Chef hat es mit herzhaftem Einsatz geschafft, dass Glyphosat und andere Gifte nicht mehr in Haus- und Kleingärten verwendet werden dürfen. Und auch in der Landwirtschaft wird Glyphosat aus dem Verkehr gezogen – ebenfalls durch den Einsatz der SPÖ mit Pamela Rendi-Wagner.

Vorreiterrolle

Am Wochenende war Rendi-Wagner zu Gast in Vorarlberg. Bei dieser Gelegenheit hat sie sich mit SPÖ-Landesvorsitzendem Martin Staudinger ausgetauscht. Wichtiges Thema war auch das Glyphosatverbot. „In Vorarlberg waren wir gemeinsam mit Kärnten Vorreiter bei diesem Thema. Das hat der SPÖ auf Bundesebene den notwendigen Rückenwind verschafft, das Gift auch in der Landwirtschaft zu verbannen“, erklärt Staudinger.

Eine Frage der Vernunft: Es geht auch ohne Glyphosat

Einfach war es dennoch auch in Vorarlbeg vorerst nicht. Ursprünglich haben die anderen Parteien den Antrag der SPÖ abgelehnt. Staudinger hat aber nicht aufgegeben, er ist an der Sache drangeblieben. Dadurch konnte er auch die anderen Parteien überzeugen; sie haben erkannt, dass der SPÖ-Vorschlag für ein Glyphosat-Verbot richtig ist. „Ich freue mich außerordentlich und danke aufrichtig allen Parteien, die mitgestimmt haben. Genau so muss Politik funktionieren: dass sich sinnvolle Vorschläge durchsetzen. Es ist ein Erfolg für alle Vorarlberger!“ Die Gesetzesänderung ist derzeit in der Begutachtungsphase und wird voraussichtlich mit Ende des Jahres in Kraft treten.

Einsatz für die Sache statt Parteipolitk

Staudinger beweist damit Lösungskompetenz, aber auch die Offenheit gegenüber allen Parteien, bei Sachfragen gemeinsam Erfolge zu erzielen. „Dank gilt auch den Freunden aus Kärnten, die hier als erste initiativ geworden sind; aber auch Unternehmen wie SPAR, die bereits freiwillig auf Glyphosat verzichtet haben.“