Klimaschutz, Energie

Für den Ausbau der Wasserkraft in Vorarlberg

SPÖ-Chef Martin Staudinger. Bild: (c) Marcel Mayer

So bringen wir Wohlstand und Klimaschutz in Einklang

Die SPÖ steht hinter den Plänen, die Wasserkraft in Vorarlberg auszubauen. Vorarlberg ist ein boomender Wirtschaftsstandort; die Grundlage dafür ist die ausreichende Versorgung mit Energie, so SPÖ-Chef Martin Staudinger: „Wir sind zu Recht stolz auf unsere Wasserkraftwerke, die den Großteil unseres Strombedarfs abdecken. Ich möchte, dass die in Vorarlberg erzeugte Energie den Strombedarf vollständig abdeckt. Daher stehe ich voll und ganz hinter dem Ziel der ‚Energieautonomie‘. Um das zu erreichen, müssen wir zusätzliche Wasserkraftwerke bauen“, erklärt Staudinger.

Wohlstand und Klima schützen

Vom Ausbau der Wasserkraft würde nicht zuletzt auch Wohlstand und Klimaschutz abhängen. Staudinger: „Viele unserer Vorarlberger Unternehmen sind mit ihren Innovationen echte Champions am Weltmarkt. Das ist die Grundlage für den Wohlstand im Land. Eine gesicherte Energieversorgung ist damit eng verknüpft.“ Angesichts des Klimawandels könne das nur erneuerbare Energie sein. Damit wären Wachstum, Wohlstand und Klimaschutz keine Widersprüche mehr, sondern würden sich gegenseitig fördern. „Eine klassische Win-Win-Situation“, erklärt Staudinger.

Wirkungsvoller Systemwechsel durch Wasserkraft

In Vorarlberg finden wir für die Energieautonomie perfekte Voraussetzungen vor, die wir unbedingt stärker nutzen müssen als bisher, meint der SPÖ-Chef: „Aktuell beziehen wir 75 Prozent unserer Energie aus erneuerbaren Energieträgern. Wenn wir das auf 100% erhöhen, kommt das einem echten Systemwechsel gleich.“ Das habe einen viel wirkungsvolleren Effekt auf den Klimaschutz als alles, was Einzelpersonen durch individuelle Verhaltensänderungen erreichen könnten, so Staudinger: „Wer ehrlich hinter dem Wirtschaftsstandort Vorarlberg und dem Klimaschutz steht, unterstützt den Ausbau der Wasserkraft.“