Kinder

Jedes Kind verdient die besten Chancen

Martin Staudinger
Martin Staudinger Bild: (c) Marcel Mayer

Unterstützung für Initiative gegen Kinderarmut.

Alle Kinder haben unabhängig von ihrer Herkunft, von ihrem Geschlecht und vom Einkommen ihrer Eltern das Recht auf die besten Chancen. Das ist die feste Überzeugung der SPÖ. In Kinderarmut sieht sie die größte Bedrohungdafür. „Hier müssen wir handeln. Das ist eine Frage der Verantwortung“, so SPÖ-Chef Martin Staudinger. „Es ist die Aufgabe ehrlicher Politik, jedem Kind die besten Voraussetzungen zu garantieren. Ich sage: Jedes Kind ist gleich viel wert. Das ist ein Bekenntnis, sich hinter die jüngsten und schwächsten Mitglieder unserer Gesellschaft zu stellen“, erklärt Staudinger. Daher unterstützt er die heute präsentierte gemeinsame Initiative von Pamela Rendi-Wagner und dem ehemaligen Bundespräsidenten Heinz Fischer gegen Kinderamut. „Ihre Vorschläge setzten an genau den richtigen Stellen an. Ich möchte dazu beitragen, diese Initiative auch in Vorarlberg voranzutreiben und freue mich über jede Unterstützerin und jeden Unterstützer – auch von anderen Parteien. Denn in dieser wichtigen Sache sollten wir alle gemeinsam an einem Strang ziehen“, so der SPÖ-Chef.

Die richtigen Maßnahmen setzen

Gerade in Vorarlberg benötigt es dafür Lösungen. 21.000 Kinder unter 14 Jahren sind von Armut oder Ausgrenzung gefährdet. „Besonders oft trifft es alleinerziehende Eltern – und damit auch ihre Kinder. Diesen Familien wäre mit den richtigen politischen Maßnahmen sehr geholfen.“ Konkret nennt er hier beitragsfreie Kinderbetreuung ab dem ersten Lebensjahr, bezahlbare Wohnungen und die Einführung der Gemeinsamen Schule. „Alleine diese drei Maßnahmen führen zu großen Entlastungen und nehmen Druck von Vorarlberger Familien. Das ist die Richtung, in die wir gehen wollen“, so Staudinger.

Wichtige Soforthilfe

Gleichzeitig ist auch Soforthilfe wichtig. Hier leistet etwa die Vorarlberger Volkshilfe wertvolle Arbeit, erklärt Staudinger. Gerade jetzt, gegen Ende der Sommerferien, ist es für viele Eltern eine echte Herausforderung, alles rund um den Schulstart zu organisieren und zu finanzieren. Die Volkshilfe unterstützt hierbei Familien, die keine Mindestsicherung beziehen, aber dennoch zu wenig haben. Staudinger: „Wo die Politik bislang nur bedauert, ergreift die Zivilgesellschaft die Initiative. Ganz einfach deshalb, weil es notwendig ist. Die Politik sollte sich dieses Engagement zum Vorbild nehmen und ihre ureigene Aufgabe wahrnehmen, selbst nachhaltige Lösungen für die Kinder zu erreichen.“