Volksabstimmung zum Erhalt des Harder Ufers

Für Modernisierung des Strandbades, aber gegen Uferzerstörung aus.

Martin Staudinger spricht sich für Modernisierung des Strandbades aber gegen Uferzerstörung aus.

„Grundsätzlich finde ich es gut, Visionen und Ideen groß und ganzheitlich zu denken. Die präsentierten Vorschläge zum Harder Binnenbecken sind jedoch Gigantomanie. Das wollen wir Harder nicht“, äußert sich Staudinger zu den Plänen einer Volksabstimmung über das Harder Ufer.

 

Nur Volksabstimmung schafft Verbindlichkeit für Bürgermeister

Die Diskussion um eine weitere Volksabstimmung oder Volksbefragung scheint zwar für viele Harderinnen und Harder müßig. Denn bereits vor 2 Jahren sprachen sich über 90% der Harderinnen und Harder dafür aus, das Binnenbecken zu erhalten, berichtet Staudinger: „Die Einteilung in Erholungsgebiet Grüner Damm, naturbelassen und ruhig auf der einen und der lebendigere Teil Strandbad mit Becken, Rutschen und Infrastruktur auf der anderen Seite soll so bleiben.“

 

Strandbad modernisieren

Das Strandbad selbst braucht dringend eine umfassende Modernisierung, was Gebäude, Umkleidekabinen und Toiletten betrifft. Auch das Restaurant beim Strandbad soll neu gestaltet werden und einen ganzjährigen Betrieb ermöglichen, „denn bei sonnigem Wetter zieht es uns Harderinnen und Harder auch in den kalten Monaten an den See und ein attraktives Restaurant lädt hier zum Verweilen ein“, so Staudinger. Auch das Thaler-Areal, das von der Gemeinde vor vielen Jahren gekauft wurde, sollte endlich in ein Nutzungskonzept Hafen und Strandbad eingebettet werden.

 

Kein Durchstich – kein Verbauen des Grünen Damms

Hingegen spricht sich die SPÖ, wie die meisten Harderinnen und Harder, gegen den sogenannten „Durchstich“ und damit die Abschaffung der Landverbindung zum Strandbad aus. Abgesehen von den Kosten und der Ungewissheit was dort im Boden alles verstaubt ist, bietet es vor allem Nachteile. „Auch ein Loop und andere Bauwerke am Grünen Damm, die diesen verbauen beziehungsweise zum Fahrrad-Highway machen, lehnen wir Harderinnen und Harder ab. Daher braucht es eine Volksabstimmung, um endgültige Klarheit und Verbindlichkeit zu schaffen“, schließt Staudinger.