Bildung, Pflege

Gesundheitsakademie statt Pflegelehre

SPÖ-Chef Martin Staudinger. Bild: (c) SPÖ

Bessere Karriereperspektiven für AbsolventInnen.

SPÖ-Chef Martin Staudinger bringt einen neuen Vorschlag in die Diskussion um die Ausbildung von jungen Pflegekräften ein. Ein besseres Modell als eine Pflegelehre sei eine Gesundheitsakademie in Form einer berufsbildenden höheren Schule (BHS) für Gesundheits- und Sozialbetreuungsberufe. „Damit verbinden wir die Ausbildung zur Pflegeassistenz mit einer Matura. Für die Absolventinnen und Absolventen wäre das sehr attraktiv, weil sich mit dieser Ausbildung weitere Karriereperspektiven eröffnen. Das ist gerade für junge Menschen ein großer Pluspunkt, da sie sich damit nicht auf einen einzigen möglichen Beruf festlegen müssen. Stattdessen eignen sie sich hier die professionelle Grundlage für eine Vielzahl an Berufen im Gesundheits- und Sozialbereich an“, so Staudinger.

Gesundheitsakademie: Bessere Wahlmöglichkeiten

Der Abschluss dieser Gesundheitsakademie soll modulhaft die Ausbildung zur Pflegeassistenz und Pflegefachassistenz beinhalten. Auch soll sie den Besuch einer Fachhochschule für den gehobenen Gesundheits- und Krankenpflegedienst bzw. anderer Studien im Gesundheitsbereich ermöglichen. „Im Gegensatz zur Lehre schafft dieses BHS-Modell bessere Wahlmöglichkeiten. Diese BHS würde die Lücke zwischen dem 15. und 17. Lebensjahr schließen und einen kontinuierlichen Ausbildungsverlauf ermöglichen“, erklärt der Sozialdemokrat. Die Gesundheitsakademien sieht er im Idealfall an den bestehenden Schulen für Gesundheits- und Krankenpflege angesiedelt.