Sicherheit, Verkehr

Für ein sicheres Leben in Hard

Martin Staudinger

Poser- und Raserszene ausbremsen

Die Zustände nachts auf Hards Straßen sind weiterhin gefährlich und untragbar für die Nachtruhe. Egal ob Raser- oder Poserszene genannt, das Problem besteht weiterhin.

Schranken helfen nicht

Nun wurden um rund 25.000.- Euro Schranken angeschafft. Damit soll eine Einfahrt nach 22 Uhr zum Hafenparkplatz verhindert werden. Das hält allerdings die Szene nicht davon ab, eben kurz davor einzufahren. Einfacher wäre gewesen einen Bescheid zu erlassen, dass der Aufenthalt auf den öffentlichen Parkplätzen ab 22 Uhr verboten ist, außer zum Parken oder den Parkplatz zu verlassen. Mit den Schranken werden nun alle ausgesperrt, Bootsbesitzer können nicht mehr zu ihren Liegeplätzen fahren und Jahresparkkartenbesitzer oder Anwohner die eine Anwohnerparkkarte haben, können nun auch nicht mehr nach 22 Uhr ihr Fahrzeug abstellen. Somit wurde wieder ein neues Problem geschaffen. Außerdem hat hier bereits eine Verlagerung auf andere öffentliche Parkplätze stattgefunden (Schule am See etc.)

Mobile Radarbox

Radarboxen an fixen Standorten sind schnell bekannt, man bremst halt kurz davor. Um die Raserbanden zu ertappen, braucht es eine mobile Radarbox. So kann wirklich flexibel und überraschend kontrolliert und gestraft werden. Diese soll nun angeschafft werden. Dazu braucht es auch ein eigenes Fahrzeug. Momentan fährt die Gemeindesicherheitswache noch mit einem Renault Zoe herum.

Kriminalität passiert nicht nur zu Werkzeiten

Und nur mit mehr personellen Ressourcen lassen sich die nötigen Herausforderungen für die Sicherheit Hards und die Einhaltung der Gesetze lösen. Um auch abends, nachts oder an Wochenenden für Sicherheit zu sorgen, braucht die Gemeindesicherheitswache sofort mehr Mitarbeiter.