Umwelt, Infrastruktur, Verkehr

Martin Staudinger unterstützt Forderungen von „Fridays For Future“

Martin Staudinger unterzeichnet die Petition von "Fridays For Future" Bild: (c) Rebeca Kling

„Gesundes Klima auf allen Ebenen stärken“

Der Harder Bürgermeisterkandidat Martin Staudinger zählt seit Anbeginn zu den Unterstützern der „Fridays For Future“-Bewegung. Aus diesem Grund hat er heute im Zuge einer Kundgebung in Bregenz die Forderungen der Bewegung unterzeichnet. „‘Fridays for Future‘ ist ein notwendiger Weckruf an die Politik. Es ist mir ein großes Anliegen, die Gesundheit des Klimas auf allen Ebenen zu stärken“, so Staudinger.
So fordert die Bewegung etwa einen Klimaausschuss. Staudinger findet das richtig und würde das auf Gemeindeebene direkt aufgreifen: „Einer der ersten Schritte, die ich als neuer Bürgermeister umsetzen würde, wäre die Einberufung eines solchen Klimaausschusses. Dort sollen alle geplanten Maßnahmen und Projekte der Gemeinde dahingehend untersucht werden, welche Auswirkungen sie auf das Klima haben“, so Martin Staudinger.

Schiene statt Straße

So ein Klimaausschuss sei auch auf Landesebene sinnvoll, erklärt Staudinger. Hier brauche es generell ein stärkeres Engagement für ein gesundes Klima als bisher. Dass der Bahnausbau in Richtung Liechtenstein vorerst gescheitert ist, sei vor allem für den Großraum Feldkirch eine große Belastung. „Das ganze Konzept muss neu gedacht werden. Die Ablehnung in Liechtenstein mag ein kurzfristiger Rückschlag sein, aber kein Grund für Untätigkeit. Sowohl für ein gesundes Klima als auch für die Verkehrsentlastung müssen wir viel stärker als bisher auf den Grundsatz ‚Schiene statt Straße‘ setzen“, erklärt Martin Staudinger.

Öffentlichen Verkehr ausbauen

Generell sieht er beim Engagement des Landes für das Klima starkes Verbesserungspotenzial. So ist im Programm der Landesregierung der Ausbau des öffentlichen Verkehrs nicht konkret definiert. „Jetzt geht es langsam darum, dieses Ziel mit konkreten Taten umzusetzen“, so Staudinger. In der Vergangenheit habe man vor allem auf engere Taktungen gesetzt. Oft ist man aber inzwischen an der Kapazitätsgrenze angelangt, es geht jetzt um den Ausbau des Bahnnetzes. Er setzt sich darum dafür ein, dass Bewegung in den Ausbau der Arlbergstrecke kommt: „Es geht darum, die bestehenden Gefahrenstellen abzusichern und ein zweites Gleis zu bauen. Die Strecke ist ein Nadelöhr in der Verbindung Zürich – Wien. Dieser Zustand ist nicht mehr zeitgemäß und könnte problemlos verbessert werden.“

Dächer und Fassaden begrünen

Ein weiterer wichtiger Schwerpunkt ist für Staudinger die Schaffung neuer Grünräume. Das sei wichtig, um die heißen Sommer erträglicher zu machen und die Artenvielfalt zu sichern. Darum schlägt Staudinger vor, dass bei gewerblichen Neubauten und größeren Wohnungsprojekten neben Energieeffizienz auch die Begrünung von Fassaden und Dächern zum Normalfall wird. „Da braucht es starke Anreize bei den Förderrichtlinien. Das führt zu einem erträglicheren Mikroklima und fördert zudem die Artenvielfalt bei Vögeln, Kleintieren und Insekten“, so Staudinger.  

E-Mobilität stärken

Große Chancen sieht Staudinger im Ausbau der E-Mobilität. Bei landeseigenen Fahrzeugen sowie der Busflotte des Verkehrsverbundes soll ein elektrischer Antrieb sobald die Regel sein. „Das sind Dinge, die wir in unserem eigenen Einflussbereich tun können. Anstatt zu zögern sollten wir hier stärker anpacken und das Beste für ein gesundes Klima beitragen.“